Wie diagnostiziere ich eigentlich Störungen des Grammatikverständnisses?

Wusstest Du, dass produktive morpho-syntaktische Störungen bei Kindern meist auch mit rezeptiven Einschränkungen einhergehen?

Der Einsatz von rezeptiven Verfahren sollte bei grammatischen Problemen daher fester Bestandteil der Diagnostik sein. Ein Test, der uns allen bekannt ist, ist der TROG-D (Fox-Boyer, 2016). Was aber, wenn ich gezielt und ausführlich überprüfen möchte, ob ein Kind die Agens-zuerst-Strategie schon überwunden hat, Objekttopikalisierungen interpretieren kann oder die verschiedenen semantischen Rollen innerhalb eines Satzes korrekt deuten kann? Diese Voraussetzungen sind besonders wichtig, wenn es z.B. um das Erkennen und Bilden der verschiedenen grammatischen Fälle geht.

Ein Instrument, das hier wichtige Informationen über das Grammatikverständnis unserer kleinen Patienten liefern kann, ist der PASSIV & CO – ein Satzverständnistest für Kinder von 4;0 bis 7;11 Jahren. Anhand von Satz-Bildzuordnungsaufgaben kann ein spezifisches rezeptives Störungsmuster erstellt werden, aus dem konkrete Interventionsziele abgeleitet werden können.

Und das Beste: der Test ist mit 61,-€ für jede logopädische/ sprachtherapeutische Einrichtung erschwinglich. Wenn Du mehr über die Erhebung von rezeptiven Fähigkeiten bei Kindern, insbesondere in Bezug auf das Genus und den Kasus erfahren möchtest, dann melde Dich zu dem kostenlosen Kasus-Onlineworkshop an, der am 25.03.2019 per Email startet. 

Außerdem arbeitet unser Kasusprofi Katharina Barth (M.Sc. RWTH Aachen) gerade an unserem neuen Onlinekurs zur Diagnostik und Therapie von Kasus und Genus. Dieser Kurs startet am 01.04.2019. Falls Dich das interessiert, melde Dich auf jeden Fall zu unserem Newsletter an und wir halten Dich auf dem Laufenden!

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