5 Fakten zur Diagnostik und Therapie von Kasusstörungen

Der Kasus ist fester Bestandteil in der Diagnostik und Therapie von Kindern mit grammatischen Störungen. Aber was wissen wir eigentlich über die kindliche Entwicklung der verschiedenen grammatischen Fälle? Ab wann schreiten wir therapeutisch ein und was liegt noch innerhalb der normalen kindlichen Entwicklung? Wir möchten ein wenig Licht in das Dunkel des Grammatikdschungels bringen.

 

Deswegen kommen hier exklusiv für Dich 5 Fakten zum Kasus: 

  1. Bis vor 3 Jahren lagen noch keinerlei wissenschaftlich fundierte Daten zur Kasusentwicklung bei deutschsprachigen Kindern vor, die über das Vorschulalter hinausreichen und nicht auf kleine Untersuchungsgruppen mit weniger als 10 Kindern zurückgehen.
  2. Produktive Störungen im Kasus gehen nahezu immer mit rezeptiven Einschränkungen einher, die häufig übersehen werden.
  3. Nur 24% der 5-Jährigen beherrschen den Akkusativ sicher.
  4. Kinder erwerben den Kasus in der Präpositionalphrase früher als in der Nominalphrase.
  5. Im deutschsprachigen Bereich gibt es zurzeit nur ein Therapieverfahren, dessen Effekt bei der Behandlung von grammatischen Störungen auf der höchsten Evidenzstufe nachgewiesen werden konnte.

 Hättest Du’s gewusst?

 

Ja? Sehr gut! Dann bist Du bereits Profi, was die kindliche Grammatikentwicklung angeht! Falls wir Dich mit dem einen oder anderen Fakt überraschen konnten, haben wir was für Dich: unser neuer Onlinekurs zum Kasus: "Wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt, bleibt dumm! Des, dem, den - wann therapier‘ ich wen?". Vorher kannst Du Dich gerne zu unserem kostenlosen Kasus-Onlineworkshop anmelden, und zwar hier.

 

Aber auch echte Profis können hier ihr Wissen vertiefen und neue praktische Fähigkeiten in der Diagnostik und Therapie bei Störungen des Kasus erwerben! Der Kurs wird ab April erhältlich sein. Abonniere gerne unseren Newsletter - wir halten Dich auf dem Laufenden!

 

Wir freuen uns auf Dich!

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